VAREM DURCHGANGSBEHÄLTER 8 L SANITÄR
Eine Lösung, die die Leistung in Anlagen mit Durchflusswächtern verbessert
In den letzten Jahren hat der Durchflusswächter, ein Gerät zur Kontrolle der Pumpenanschlüsse in Abhängigkeit von den Entnahmeanforderungen in Trinkwasserverteilungs- und Pumpanlagen, eine nicht unerhebliche Marktnische erobert. Dieses Produkt ist außerdem so konzipiert, dass es den Trockenlauf der Pumpe verhindert und somit Schäden im Falle eines fehlenden Wasserzulaufs vermeidet.
Es handelt sich um eine sicherlich interessante Innovation mit geringem Platzbedarf und einfacher Installation, die zu einer signifikanten Verbreitung in Zeiten geführt hat, in denen der Platz immer wertvoller und daher zwingend optimiert werden musste.
Die Einführung dieses Geräts hat teilweise den traditionellen Expansionsbehälter ersetzt, der sperriger und schwerer ist, und dessen Funktion als Wasserreservoir und Druckstabilisator durch einen anderen Ansatz ersetzt, indem es die Pumpenanschlüsse bei jeder Nutzung des Benutzers anregt.
Der Durchflusswächter hat jedoch nicht alle typischen Funktionen des Expansionsbehälters abgedeckt; das normalerweise darin befindliche Wasserreservoir ist so gering, dass es in Fällen von kleinen Entnahmen oder schlimmer noch Mikroverlusten nicht als hydrodynamischer Schwungrad fungieren kann, was in diesen Fällen zu einem abnormalen Betrieb der Pumpe führt, die zahlreichen und nahen An- und Ausschaltungen ausgesetzt wird. Die Folgen sind leicht erkennbar in einer geringeren Lebensdauer der Pumpe, die sich einer hohen Anzahl von Zyklen in kurzer Zeit stellen muss, und somit einem signifikanten Anstieg des Energieverbrauchs. Im Falle von langen, aber niedrigflussigen Entnahmen steuert der Durchflusswächter immer die Pumpe (die daher mit maximalem Druck arbeitet); der Expansionsbehälter hingegen ermöglicht es, die Pumpe mit maximalem Durchfluss zu betreiben, um den Behälter, der dann als Wasserspeicher für niedrigflussige Entnahmen dient, zu füllen.
Das Fehlen eines Expansionsbehälters setzt die Anlage zudem einem höheren Risiko plötzlicher Druckspitzen oder Wasserhämmern aus, die die Dichtheit der Anlage gefährden können, mit unangenehmen Folgen in Form von plötzlichen und erheblichen Wasserverlusten.
Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wurden auf dem Markt Durchflusswächter eingeführt, die einen integrierten kleinen Expansionsbehälter (typischerweise 3 Liter) enthalten, und so die Pumpenanschlüsse reduzieren und die eben beschriebenen Unannehmlichkeiten beheben.
Im Falle von Anlagen mit Durchflusswächter ohne Reservetank und in denen keine Installation eines Expansionsbehälters vorgesehen ist, bleiben diese kritischen Punkte bestehen und können eine Quelle offensichtlicher (Brüche durch Wasserhammer) aber vor allem versteckter Probleme (verringerte Lebensdauer der Pumpe und höherer Energieverbrauch) darstellen. Die F&E-Abteilung von Varem hat, nachdem sie diese Schattenbereiche identifiziert hat, an der Entwicklung möglicher Lösungen gearbeitet. Das Ergebnis war die Konstruktion eines durchgehenden Behälters mit einer Membran mit doppelter Ein- und Austrittsöffnung und einem Lochrohr, das den Behälter über die gesamte Länge durchzieht. Das vom Hersteller ursprünglich vorgesehene Nennvolumen beträgt 3 Liter, aber die Erweiterung der Optionen mit größeren Volumina ist in Arbeit.
